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Messe des Monats

 

Roboter am Stand des  Energiekonzerns ABB. Foto: Hannover Messe
Roboter am Stand des Energiekonzerns ABB. Foto: Hannover Messe

Messe: Hannover Messe

Leitmotiv: Integrated Industries - Discover Solutions

Zahl der Aussteller:

5.200 (aus 75 Ländern)

Zahl der Besucher:

192.000 (aus aller Welt)

Partnerland:

USA (mit 465 Ausstellern)

Nächster Termin:

24. bis 28. April 2017 (mit Polen als Partnerland)

 

 

Industrie 4.0. Auch bei der 70. Auflage der Hannover Messe kamen Aussteller, Besucher und die Fachpresse an diesem Schlagwort nicht vorbei. Doch 2016 war anders. Dank Angie (Merkel) und Barack (Obama). Dank Baustellen und Streiks. Dank konkreter Anwendungsbeispiele. Früher war Industrie 4.0 eine Worthülse, heute ist sie ein Füllwort. Maschinen und Roboter sind längst intelligent, nicht mehr ungebildet. Sie können komplexe Sportarten wie Tischtennis spielen, sie können ein Weißbier während dem Einschenken mit der Hefe schwenken, und sie sind längst in der Lage, mit Daten zu jonglieren.

 

Die Industrie 4.0 ist den Kinderschuhen entwachsen, auch wenn sie noch lange nicht erwachsen ist. Große Konzerne wie ABB, Kuka und Siemens sind die Vorreiter; ihre überdimensionierten Messestände in Hannover haben dazu eingeladen, in die künftige Welt einzutauchen und dabei Bekanntschaft mit den neuen Technologien zu machen. Doch sie sind beileibe nicht die einzigen Spieler auf dem großen Feld namens Industrie 4.0. Viele familiengeführte Mittelständler haben ihre Nische gesucht – und gefunden. Maschinen- und Anlagenbauer, aber auch IT-Unternehmen.

 

Klassische Industrie und digitale Dienstleistungsbranche verschmelzen zunehmend miteinander. Das birgt Risiken, das eröffnet Chancen. Für beide Seiten. Für europäische genau wie für amerikanische Unternehmen. Bislang waren die Rollen relativ klar verteilt: Die USA sind führend in der IT. Weltkonzerne wie Google und Microsoft lassen grüßen. Beide waren übrigens auch auf der weltweit größten Industriemesse in Hannover vertreten. Europa, allen voran Deutschland, ist hingegen die Wiege des Maschinen- und Anlagenbaus. Nirgendwo sonst auf dieser Welt gibt es so innovative Firmen auf so engem Raum. Pilz, Schunk und Wittenstein, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch sie waren – natürlich – mit ihren neuesten Technologien auf der Hannover Messe präsent.

 

Sie alle können bereits auf ihre Weise Industrie 4.0.

 

Doch wem gelingt es, damit nachhaltige Geschäftsmodelle aufzubauen? Oder dauerhaft effizienter zu werden?

 

Noch ist nicht ausgemacht, wer die Autos von morgen baut. Wer die Städte von übermorgen mit Energie versorgt. Und wer die Drohnen entwickelt, die überübermorgen die Haushalte mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgt.

 

Nur eines hat sich auch im Zuge der vierten industriellen Revolution nicht geändert: Gewinnen werden die Unternehmen, die die Bedürfnisse der Bevölkerung antizipieren und mit ihren Lösungen befriedigen können. Das ist und bleibt Marktwirtschaft. Daran ändert Industrie 4.0 nichts – und das ist auch gut so.

 Redenschreiber J. Rieger. Diskret. Stilsicher. Verlässlich.