Redenform des Monats

Keine Zuhörer im Publikum, kein Redner vor dem Mikrofon.
Keine Zuhörer im Publikum, kein Redner vor dem Mikrofon.

Die Corona-Pandemie hat unser Land fest im Griff. Die Politik musste am Ende sogar zum letzten Schritt greifen: dem Verhängen von Ausgangsbeschränkungen. Versammlungen jedweder Art wurden auch schon vorher im großen Stil abgesagt. Einem Ziel wird zurecht alles untergeordnet: der Gesundheit von uns allen bis hin zum Leben älterer Menschen. In dieser Zeit voller Entbehrungen müssen wir auch auf eine wichtige Form der Kommunikation verzichten: dem Lauschen von Reden. Auf dem Marktplatz. Im Unternehmen. Auf Hauptversammlungen. Im Bundestag. In der Kirche. Überall dort, wo die Zuhörer in natura zusammenkommen müssten, um jemandem zuzuhören. Weil sie es wegen Covid-19 nicht mehr dürfen, es also kein Publikum mehr gibt, sind auch die Redner unsichtbar geworden, aber nur auf den Bühnen dieser Republik.

 

Die Worte hallen dennoch weiter. Zumindest in der Politik wird in diesen Tagen sogar mehr denn je geredet: über und in den Medien. Im Radio. Im Fernsehen. Im Internet. Via Podcasts. Diese Ansprachen sind in der Regel kürzer als klassische Reden auf dem Marktplatz. Weniger wichtig sind sie deshalb noch lange nicht. Im Gegenteil: Die Bevölkerung, die Gläubigen, die Arbeitnehmer, sie alle lechzen nach beruhigenden, aber auch ehrlichen Worten ihrer Politiker, Geistlichen und Vorgesetzten. Es ist nicht einfach, in Krisensituationen den richtigen Ton zu treffen. Es ist sogar sehr schwierig. Doch genau in diesen Zeiten schlägt die Stunde der Rhetorik. Genau wie bei den Natura-Auftritten sind auch im virtuellen Raum die Redenschreiber gefragt. Aufgrund der Ungewissheiten womöglich sogar mehr denn je. Dieser Verantwortung sind wir uns vollauf bewusst. Zögern Sie nicht, gerade jetzt Ihren Mitmenschen die richtigen Worte zu schenken. Sie haben es verdient. Und sie werden es Ihnen danken!

Ihr Redenschreiber J. Rieger. Authentisch. Stilsicher. Verlässlich.